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Dienstag, 26. Juli 2016

Aktuelles

Freitag 25.09.2015
Lernvideo veröffentlicht

Für die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer des internetgestützten Kurses "Sachkunde im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln" ist nun ein Video zum Einstieg in das Thema "Pflanzendrogen" auf der...

Samstag 06.04.2013
Sachkunde-App zum mobilen Lernen

Mit unserer mobilen Sachkunde-App können Sie sich jederzeit und überall auf die IHK-Prüfung nach § 50 Arzneimittelgesetz vorbereiten. Sie benötigen dazu ein Smartphone oder ein Tablet.

Donnerstag 06.10.2011
10 Jahre eBildung AG

Die Zeit vergeht, die Grundsätze bleiben ..

Donnerstag 09.12.2010
Auditor für Produktsicherheit

Entwicklung und Erprobung eines internetgestützten Qualifizierungskonzeptes

Was versteht man unter lebenslangem Lernen?

Der Begriff des lebenslangen Lernens hat sich zu einem populären Ausdruck entwickelt. Eine Definition kann nur im Zusammenhang mit einer noch nicht abgeschlossenen internationalen Diskussion versucht werden.
Der deutsche Begriff lebenslanges Lernen ist mit den englischen Leitbegriffen lifelong learning bzw. lifelong education und dem französischen Schlagwort education permanente eng verbunden.
Wichtige, in diesem Zusammenhang stehende Fragenkomplexe sind

  • die Rolle des natürlichen Lernens im Lebenszusammenhang,
  • die Chancen einer lernfördernden Veränderung der Lebensumwelt,
  • die Bedeutung des selbstgesteuerten und des selbstorganisierten Lernens,
  • die Entwicklung einer Lifelong Learning Gesellschaft,
  • die Auswirkungen auf das bestehende Bildungswesen.

"Die Kluft zwischen den immer komplexer und gefährlicher werdenden Herausforderungen der Weltsituation und den nicht entsprechend entwickelten menschlichen Kompetenzen können zu einer Bedrohung des Menschens selbst werden. Das Zurückbleiben des menschlichen Lernens hinter den heute zu bewältigenden Problemen ist das große, unsere Zukunft gefährdende menschliche Dilemma."
(Club of Rome, 1979, siehe Literaturhinweise / Quellen)

Die oben zitierte Bewertung des Club of Rome hat im Laufe der letzten Jahrzehnte nichts an Aktualität und Brisanz verloren.
Je schneller sich der soziale, technische, wirtschaftliche Wandel vollzieht und je häufiger sich die Anforderungen in der Lebens- und Arbeitswelt ändern, desto zwingender wird ein lebenslanges Lernen.
Wenn die bisher entwickelten menschlichen Kräfte und Fähigkeiten für die Bewältigung dieser Aufgaben nicht ausreichen, dann müssen neue, bisher nicht genutzte Potentiale erschlossen werden.
Effektivität beim Lernen wird besonders durch die breite Anwendung intelligenter technischer und organisatorischer Lösungen erreicht.

Mit Hilfe der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien könnte die bisher utopische Vision von einer Lerngesellschaft schrittweise verwirklicht werden.

In dem Maße, wie sich das lebenslange Lernen in einem umfassenderen gesellschaftlichen Lernnetzwerk entwickelt, wird eine Verkürzung der institutionalisierten Schul-, Studien- und Ausbildungszeiten möglich. Die höheren Anforderungen an die Lernenden im Hinblick auf das selbstständigere, selbstorganisierte Weiterlernen im täglichen Lebens- und Arbeitszusammenhang darf man dabei nicht übersehen.

Literaturhinweise / Quellen:

  • Club of Rome
    Vereinigung von Wissenschaftlern und Industriellen, 1968 gegr.; Untersuchungen und Handlungsanstöße, u. a. »Die Grenzen des Wachstums« (1972), »Die Grenzen der Gemeinschaft« (1997), »Wie wir arbeiten werden« (1998).
    Quelle: http://www.brockhaus.de
  • Botkin, W. James/Elmandjra, Mahdi/Malitza Mircea, Das menschliche Dilemma, Zukunft und Lernen, Wien: 1979.
  • Oelkers, Jürgen, Neue Welt und altes Denken, Zur Argumentationsstruktur im Lernbericht des Club of Rome, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Bonn 25. August 1984.
Der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel informiert sich bei eBildung über innovative Weiterbildungskonzepte: Lebenslanges Lernen im Bereich Handel