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Montag, 06. Februar 2012

Aktuelles

Donnerstag 06.10.2011
10 Jahre eBildung AG

Die Zeit vergeht, die Grundsätze bleiben ..

Donnerstag 09.12.2010
Auditor für Produktsicherheit

Entwicklung und Erprobung eines internetgestützten Qualifizierungskonzeptes

Dienstag 21.09.2010
Datenschutz in der Schule

Neuer eBildung-Kurs startet im November 2010

Montag 08.03.2010
Bildungsprämie für das Lernen!

eBildung AG löst Prämiengutscheine ein

Ehemalige Lehrerin bietet Bildungsangebot über das Internet

Marianne Schefczik-Dippel ist Gründerin der „eBildung AG“. Foto: Silke Pfeifer-Sternke

von Silke Pfeifer-Sternke

Marburg. Aus der Idee, kranke Schüler per Internet zu unterrichten, entwickelte die 49-jährige ehemalige Lehrerin Marianne Schefczik-Dippel das Konzept für ihre „eBildung AG“.

20 Jahre war die Unternehmerin Marianne Schefczik-Dippel an der Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain beschäftigt, bevor sie sich 2000 entschloss, sich für zwei Jahre ohne Bezüge vom Schuldienst beurlauben zu lassen, um verstärkt e-Learning-Projekte voranzutreiben. Im Oktober 2001 stieg Schefczik-Dippel ganz aus dem Schuldienst aus und gründete die Kleine Aktiengesellschaft „eBildung AG“. Im Aufsichtsrat sitzt unter anderem der Marburger Professor Jochen Röpke; beschäftigt werden zurzeit vier Mitarbeiter.

Die Entwicklung der Lernplattform „Bildungswerkzeug“ hat die Hamburger Multimedia-Agentur „Sand und Schiefer“ übernommen. Beratung, Schulung und Vertrieb fallen in das Aufgabengebiet von Schefczik-Dippels Aktiengesellschaft. Das Unternehmen schreibe zwar schwarze Zahlen, aber erziele keine großen Gewinne. Deshalb will Schefczik-Dippel weiter wachsen. Die Zahl von acht Kunden soll sich 2003 auf 25 erhöhen. Ihre Zielgruppe sind Firmen, die für rund 200 Teilnehmer pro Jahr e-Learning-Projekte auflegen.

Zu ihren Kunden zählen Universitäten, Bildungsträger sowie die Handelsakademie Hessen Thüringen und Rewe Hungen, für die ein Bildungswerkzeug konzipiert wurde, mit dem die Teilnehmer die Ausbildung Handelsfachwirt per Internet absolvieren.

Oberhessische Presse, 7. Februar 2003